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Am 21.06.19 führte die Klasse 9s eine Exkursion in die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg durch. Begleitet wurden die Schüler von Herrn Petters und Praktikant Willy Engelbrecht. Nach einer zweistündigen Anreise mit einem Kleinbus des VSC Klingenthal e.V. erreichten wir gegen 9.30 Uhr unser Ziel.
Die Arbeit in der Gedenkstätte begann im Seminarraum. Nach einer allgemeinen Einführung, die die Phasen der Judenvernichtung während der NS-Zeit bewusst machte, beschäftigten wird uns mit der Biografie der jüdischen Familie Ansbacher genauer, die damals in der Umgebung lebte. Durch ausgewählte Einblicke in die Biografien der Familienangehörigen wurde bewusst, wie verbrecherisch und menschenverachtend man während der NS-Zeit mit den Juden umging. Nach circa drei Stunden endete die Projektarbeit im Seminarraum und es begann die Mittagspause.
Nach dieser folgte ein Rundgang durch die Gedenkstätte. Es wurde deutlich, dass das Konzentrationslager Flossenbürg vor allem ein Arbeitslager war. Unter menschenunwürdigsten Bedingungen mussten die Häftlinge zunächst Granit fördern, später auch Rüstungsteile fertigen. Dass das Leben des einzelnen für die Aufseher und SS keine Rolle spielte, dokumentieren die Bilder, die die Leichenberge zeigten. Besonders bewegend war in diesem Zusammenhang die Besichtigung des Krematoriums, in dem noch der „Verbrennungsofen“ zu besichtigen war, welcher nicht ausreichte, um alle Opfer von Flossenbürg zu verbrennen.
Tief bewegt von den Erlebnissen beendeten wir gegen 15.00 Uhr unseren Gedenkstättenbesuch und begaben uns auf den Heimweg.
Gegen 16.00 Uhr erreichten wir Klingenthal und beendeten die Exkursion.

Wir danken allen, die zum Gelingen der Exkursion beigetragen haben, allen voran dem VSC für die Bereitstellung des Kleinbusses. 

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