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Am Montag, dem 25.06.2018 hieß es nun endlich auch für uns: Klassenfahrt nach einem anstrengenden Schuljahr mit den ersten Prüfungen. Und noch besser – es war das Outdoorcamp in Österreich, auf das sich jeder seit Monaten – wenn nicht sogar Jahren freute.
So trafen wir uns am Montagmorgen um 8.00 Uhr in Klingenthal auf dem Marktplatz und nach dem Verteilen auf die Busse konnte es losgehen. Dieses Jahr auch erstmals mit den Schülern des naturwissenschaftlichen Profils.
Nach einer siebenstündigen Fahrt kamen wir in „Wald“ in Arzl an. Natürlich gab es aber auch einige Schwierigkeiten, wie das Losfahren mit fast leerem Tank oder die ungewollte Lageerkundung, weil der Orientierungssinn eines Geo-Lehrers auch nicht immer funktioniert. Nach dem Beziehen der Zimmer machten wir gemeinsam noch eine kleine Wanderung und wurden anschließend mit den herausragenden Kochkünsten unserer Wirtin überrascht.
Am nächsten Tag hieß es für die Sportler gegeneinander sowie gegen die Lehrer in Fußball und Volleyball anzutreten, wobei der „1. FSC Bier“ natürlich haushoch gegen die Lehrer gewann. Anschließend stand noch Rafting auf dem Plan, und durch das sehr schöne Wetter war auch das 7°C kalte Wasser nicht mehr so schlimm. Die NaWi-Leute waren zu der Zeit in Italien unterwegs, besuchten Ötzi in Bozen und entdeckten die vielfältige Schönheit der kleineren Städte Italiens.
Am Mittwoch besichtigten die NaWi-Leute in Steinach a.B. eine Ausstellung zum Bau des Brenner-Basis-Tunnels und wanderten anschließend im Padastertal, was jedoch durch Bauarbeiten sowie Regen kurz vor Ende abgebrochen wurde. Die Sportler machten erst Canyoning, wo sie unter anderem am Flussbett entlangliefen und Wasserfälle hinunterrutschten. Danach gingen sie ebenfalls auf Wanderung und sangen am Gipfelkreuz ein kleines Ständchen anlässlich Herrn Hengsts Geburtstag. Als alle wieder in der Unterkunft ankamen, wurde gemeinsam das enttäuschende WM-Spiel Deutschland gegen Südkorea geschaut. Jedoch konnte die Stimmung beim anschließenden Hüttenfest wieder deutlich gehoben werden.
Am Donnerstag wurden die Sportler in zwei Gruppen eingeteilt und gingen abwechselnd eine 18km lange Runde Inliner fahren sowie klettern, wobei ein Steinschlag nicht ganz ungefährlich war. Die NaWi-Leute wanderten erst den Luis-Trenker-Steig entlang, besichtigten dabei die Benni-Raich-Brücke und fuhren anschließend nach Innsbruck in das Erlebnismuseum „Audioversum“ rund ums Hören sowie weitere Sinnesorgane.
Am letzten Tag, nachdem die Zeugnisse ausgeteilt waren, fuhren alle gemeinsam zum Alpine-Coaster Imst, der längsten Alpenachterbahn der Welt. Anschließend, nach einer Woche die viel zu schnell vorbei ging, hieß es dann leider schon, Heimreise antreten. Nach einer staureichen Fahrt sowie dem Verlieren und Wiederfinden eines schüler- & lehrerhaltigen Busses kamen wir abends in Klingenthal an.

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